Aus Klang und Ton 4/2010:
Hörtest
Wie klingt denn nun eine Box, die sogar im Selbstbau pro Stück deutlich über 1.000 Euro kostet? Beim ersten Hinhören durchaus nicht beeindruckend. Wie auch, das große Tieftongewitter ist ebenso wenig das Ding der Twister wie plakative Lautmalerei. Zudem muss man sich den Breitbänder erst einmal erhören, mit einer handelsüblichen Pappe hat der auch nicht viel zu tun. Hat man sich nach einer kurzen Zeit an den sehr direkten und impulsiven Klang des kleinen Thiel gewöhnt, dann offenbart sich eine Art des Musikhörens, die schon sehr nah am Idealfall liegt. Sehr offen, transparent und dynamisch gehen die Thiel- Chassis zu Werke – voran natürlich die hervorragende Mittel-Hochton-Sektion, die ebenso energiereich wie subtil agieren kann, Dynamikspitzen ebenso locker meistert wie feinste Nuancen. Gekrönt wird der Auftritt der Twister durch ihre mühelos aufgebaute Räumlichkeit, die sich so frei schwebend im Raum ausbreitet, wie ich das noch von keiner anderen Box gehört habe. Auch der Bass, den man ja aufgrund der Messungen eher als zurückhaltend einstufen möchte, schlägt sich mehr als bravourös und kombiniert die Schnelligkeit einer leichten Pappmembran mit der Präzision einer harten Konus, so dass der Lautsprecher auch hier über seine vorgegebenen Dimensionen hinaus zu spielen scheint. Beeindruckend ist auch. wie sich die Chassis und Bauteile, die zunächst hier und da einige Haken und Ösen hatten, im Lauf der Zeit immer mehr zu einer absolut harmonischen Einheit zusammenfi nden und mehr und mehr zur eigentlichen Stärke der Twister werden: Dem absolut stimmigen und geschlossenen Zusammenspiel auf höchstem Niveau.
Fazit
Ein Werbespruch besagte einst: „Manchmal ist es ein bisschen teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.“ Stimmt, die Twister ist richtig teuer und richtig besonders. Die Summe der einzelnen Qualitäten verbindet sich jedoch zu einem Ganzen, das aufgrund seiner exorbitanten Qualität alle Gedanken an den Aufwand und den Preis vergessen lässt.
Hörtest
Wie klingt denn nun eine Box, die sogar im Selbstbau pro Stück deutlich über 1.000 Euro kostet? Beim ersten Hinhören durchaus nicht beeindruckend. Wie auch, das große Tieftongewitter ist ebenso wenig das Ding der Twister wie plakative Lautmalerei. Zudem muss man sich den Breitbänder erst einmal erhören, mit einer handelsüblichen Pappe hat der auch nicht viel zu tun. Hat man sich nach einer kurzen Zeit an den sehr direkten und impulsiven Klang des kleinen Thiel gewöhnt, dann offenbart sich eine Art des Musikhörens, die schon sehr nah am Idealfall liegt. Sehr offen, transparent und dynamisch gehen die Thiel- Chassis zu Werke – voran natürlich die hervorragende Mittel-Hochton-Sektion, die ebenso energiereich wie subtil agieren kann, Dynamikspitzen ebenso locker meistert wie feinste Nuancen. Gekrönt wird der Auftritt der Twister durch ihre mühelos aufgebaute Räumlichkeit, die sich so frei schwebend im Raum ausbreitet, wie ich das noch von keiner anderen Box gehört habe. Auch der Bass, den man ja aufgrund der Messungen eher als zurückhaltend einstufen möchte, schlägt sich mehr als bravourös und kombiniert die Schnelligkeit einer leichten Pappmembran mit der Präzision einer harten Konus, so dass der Lautsprecher auch hier über seine vorgegebenen Dimensionen hinaus zu spielen scheint. Beeindruckend ist auch. wie sich die Chassis und Bauteile, die zunächst hier und da einige Haken und Ösen hatten, im Lauf der Zeit immer mehr zu einer absolut harmonischen Einheit zusammenfi nden und mehr und mehr zur eigentlichen Stärke der Twister werden: Dem absolut stimmigen und geschlossenen Zusammenspiel auf höchstem Niveau.
Fazit
Ein Werbespruch besagte einst: „Manchmal ist es ein bisschen teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.“ Stimmt, die Twister ist richtig teuer und richtig besonders. Die Summe der einzelnen Qualitäten verbindet sich jedoch zu einem Ganzen, das aufgrund seiner exorbitanten Qualität alle Gedanken an den Aufwand und den Preis vergessen lässt.
This Product was added to our catalogue on Tuesday 08 June, 2010.


