| Neue Artikel |
 |
|
|
|
|
| Zuletzt angesehen |
 |
|
|
|
|
| Bewertungen |
 |
|
|
|
|
|
Hörtest (Klang und Ton): Also haben wir wieder einmal unsere Symasyms angeworfen, die mit den Hi-Spirits eine packende und hochdynamische Kombination bildeten. Die gegenüber beispielsweise einer Spirit 6 deutlich gewachsene Membranfl äche zeigt dann auch ihre Wirkung: Die Hi- Spirit kommt viel tiefer in den Basskeller und tut dies mit einer gelassenen Souveränität, die schon richtig beeindruckt. Bässe wirken sauber, weder drückend noch zu trocken – eben wie richtige Tieftöner alter Schule. Und natürlich sind zwei Zwanziger in einem großen Gehäuse zu ordentlich Dynamik fähig – wenn bei Orchesterstücken der Pauker seine Schlägel herausholt, dann zeigt die Hi-Spirit auch einmal, wo der Hammer hängt. Insofern ist es ein cleverer Schachzug gewesen, den Omnes MW 6W als Mitteltöner einzusetzen, der sich in Sachen Dynamik nicht hinter dem MW 8W verstecken muss. Aufgrund der konstruktiven Ähnlichkeit und des identischen Membranmaterials schließt sich der von der Last des Tieftons befreite Siebzehner nahtlos an den fulminanten Bass an und macht seinerseits richtig Druck. Auf der anderen Seite kann er mit seiner leichten Papiermembran so subtil und feinsinnig zu Werk gehen, dass man sich an einen sehr guten Breitbänder erinnert fühlt – so mögen wir das. Dass die hervorragende Keramikkalotte dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufsetzt, versteht sich nach den bisher gemachten Hörerfahrungen von selbst. Sehr echt, sehr detailliert und differenziert zeigt sie sich im Hochtonbereich und beweist damit eindrucksvoll, dass sie sich auch in sehr ambitionierten Projekten pudelwohl fühlt. Trotz der Größe und der auf drei Wege verteilten vier Chassis spielt die Hi-Spirit tonal wie räumlich wie aus einem Guss und untermauert damit eindrucksvoll, dass sich auch mit einem recht bescheidenen Etat hochwertige Großprojekte realisieren lassen.

| Dieses Produkt ist z.B. kompatibel zu: |
|
|
|
|
|
|