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Cumulus-Horn2   Product No.: Cumulus-Horn2
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Cumulus-Horn2
Cumulus-Horn2 Cumulus-Horn2

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( 839,00 EUR per unit)

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Description

Lieferung ohne Impedanzkorrektur. High End Weiche auf Anfrage.
Der Klang des Horns wird in Hobby HiFi 02/2009 beschrieben:

Im Hörraum der Redaktion fanden die Cumu-lus-Hörner ihre klanglich optimale Position einen knappen Meter vor der rückwärtigen Zimmerwand stehend, ohne dass die optionale Bedämpfung des Horns erforderlich wurde. Ein leichtes Anwinkeln zur Hörposition erwies sich als günstig für die räumliche Abbildung:

Die Innenseiten der Gehäuse waren von der Hörposition aus gerade eben noch sichtbar. Die schlanken Hornlautsprecher spielten vom Start weg mit begeisternder Lebhaftigkeit und gleichzeitig einer überzeugenden Souveränität. Das Hilton Ruiz Ensemble legte mit „Home Cookhr " (Something Grand) eine schier unglaubliche Spielfreude an den Tag. Das in dieser Aufnahme eingesetzte umfangreiche Schlagwerk schien im Hörraum eine Explosion nach der anderen auszulösen. Das gesamte Instrumentarium stand so greifbar und plastisch im Raum, wie wir es bisher nur ganz selten erleben durften.

Danach zeigte Nils Lofgren mit seinenem unplugged aufgenommenen „Keith Don't Go" (Acoustic Live) unfassbare Facetten seiner Akustik-Gitarre. Die explosive Dynamik dieser Aufnahme verblüfft immer wieder, aber diesmal war das, was der Marantz-Player via Slax-Endstufen an die Lautsprecher lieferte, noch direkter und klarer. Jeder Anriss der Saiten hatte einen eigenen, unverwechselbaren Charakter. So etwas vermitteln nur Lautspre¬cher mit überragender Feinzeichnung, und das Cumulus-Horn 2 gehört zu diesen seltenen Exemplaren.

Dann erlebten wir eine wahrhaftig anwesende Eva Cassidy. „Ain'l No Sunshine" ist auf der XRCD „Best Audiophile Voices" in unglaublicher Plastizität konserviert, und diese dreidimensionale Darstellung mit phänomenaler Weite und Tiefe fing das Cumulus-Horn 2 bravourös ein.

Die dynamischen Grenzen der Hörner loteten wir mit Hugh Masekelas „Stimela" (Hope) aus. Hier liegt der spektrale Schwerpunkt im Tief- und Grundtonbereich, so dass die doch eher kleine Tieftonmembran ordentlich zu tun bekam. Und sie machte ihre Sache richtig gut. Mit den Cumulus-Hörnern kann man es

tatsächlich auch einmal rocken lassen, ohne dass sie die Contenance verlieren. Natürlich kann man sie auch überreizen. Aber in vernünftigen Lautstärke-Regionen sind sie davon noch weit entfernt. Das ist eben der große Horn-Vorteil: Kleine Membranen wachsen über sich hinaus.
Im Vergleich mit dem 2005-er Cumulus-1 lorn war die Verwandtschaft unverkennbar. Der Fortschritt ließ sich klar festmachen: Das aktuelle Ilorn hatte im Tieftonbereich mehr Kontrolle über das Klanggeschehen, es spielte Bassläufe präziser und mit feineren Details. Und auch in puncto Räumlichkeit gewann die Neuauflage: Eva Cassidy stand noch etwas realistischer im Raum. Und noch ein weiterer Kontrahent stand zum Duell bereit: Das „Jericho 08 Exotic" aus HOBBY HiFi 4/2008. Dessen Breitband-Treiber liegt preislieh auf dem Niveau des Thiel-Koax und darf als ernsthafter Konkurrent gellen. Hier standen vollkommen unterschiedliche Charaktere nebeneinander: Souverän und gelassen, geradezu sanft das Cumulus-Horn 2, ungeheuer explosiv, fast schon ein wenig polterig das Jericho-Horn. Das hatte die Nase vorn, wenn es um satte Bässe ging, um Zwerchfell massierende Base Drums und um fette Beats. Dezenter und mit überragender Kontrolle dagegen das Cumu¬lus-Horn. Sobald der Lautstärkeregler ein wenig zurück schwenkte, übernahm es die Führung. Es punktete mit beispielhaft natürlicher Stim¬menwiedergabe, gleich ob Eva Cassidy oder Hugh Masekela. In den Höhen wirkte es viel sanfter als das Jericho-Horn mit seinem Exotic-Treiber, ohne dabei irgendwelche Feinheiten zu überspielen - eher im Gegenteil: Die feingeistige Ader mündete in eine Detailverliebtheit, die dem Jericho-Horn nicht gegeben war. Verblüffend ähnlich gestalteten beide Lautsprecher die räumliche Abbildung. Vielleicht einen Hauch diffuser wirkte das Jericho Exotic, wahrnehmbar aber nur im Augenblick des Umschaltens. Ls bot einen Tick mehr Tiefe, Cumulus dafür einen minimal direkteren und verbindlicheren Nahbereich. Beide bieten Räumlichkeit auf höchstem Niveau.

Fazit
Große Klasse, das Cumulus Hom 2. Wer auf große Lautstärke verzichten kann, findet in diesem Lautsprecher Klarheit und Wahrheit, tonale Perfektion in Kombination mit überragender Räumlichkeit. 
Der Lautsprecher verschwindet, Musik durchflutet den Raum.




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Used:
  Thiel Audio SCS-4
Thiel Audio SCS-4

Beurteilung der Zeitschrift Hobby HiFi in 4/2004:
"Messtechnisch zieht der 18er Thiel alle Register seines Könnens - zweifellos ist er einer der besten Koaxial-Lautsprecher weltweit."



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